Praxis Dr. med. Hans-Peter Goldscheid

Stosswellentherapie

Stosswellentherapie

Bei diesem Verfahren wird im Gerät ein Impuls erzeugt, der sich als Druckwelle im Gewebe fortsetzt. Im Gegensatz zur Stosswelle, wie sie z.B. zur Zertrümmerung von Nierensteinen eingesetzt wird, liegt das Wirkmaximum bei der orthopädischen Behandlung in der Regel oberflächlicher. Hierdurch eignet sie sich die Stosswellentherapie ideal zur Behandlung von Sehnenansatzerkrankungen, oberflächlich gelegenen Kalkherden sowie von lokalen Muskelverspannungen (Triggerpunkte). Typische Anwendungsgebiete sind

- Kalkschulter (Tendinosis calcarea)

- Tennis- und Golferellenbogen

- Patellaspitzensyndrom

- Chronische Achillessehnenbeschwerden

- Fersensporn (Fasziitis plantaris)


Bei den o.g. Erkrankungen lässt sich in den meisten Fällen eine Schmerzlinderung oder Schmerzfreiheit erzielen. Die o.g. Indikationen werden vielfach von den Privaten Krankenversicherungen und den Beihilfesellen anerkannt und sind somit erstattungsfähig.

Üblicherweise wird ein Behandlungszyklus mit 3 - 5 Behandlungen durchgeführt.

Auch Triggerpunkte (Muskelverhärtungen) bes. im Schulter-Nacken sowie im Hüft- und Beckenbereich lassen sich in vielen Fällen mit der fokussieren Stoßwelle therapieren.

Die Stosswellentherapie stellt somit eine ideale Alternative zur Behandlung mit lokalen Injektionen dar.